Rißinjektion von defekten Betonfundamenten mit Epoxidharz
MIM Hamburg ist Chockfast Certified Applicator

Instandsetzung von Betonfundamenten in der Industrie

Chockfast statt Beton - Schnelle Fundamentierung mit dem richtigen Epoxidharz

Bei Betonfundamenten in Industrieanlagen kommt es oft zu Schäden des Fundamentes. Beton ist für die Erstellung von Fundamenten grundsätzlich gut geeignet und zeichnet sich durch eine lange Haltbarkeit und günstige Preise aus. Aus unserer Erfahrung sind allerdings alte Betonfundamente qualitativ oftmals deutlich besser als neuere Fundamente.

Durch die Schwingungsbelastung und z.B. Öleintrag in das Betonfundament kommt es allerdings nach einigen Jahren zu Rissen im Fundament, die Ankerbolzen lösen sich durch die stete Schwingungsbelastung und teilweise lösen sich die unterschiedlichen Betonschichten des Blocks voneinander. Dies äußert sich oftmals in stärkeren Schwingungen der Anlage. Diese Schwingungen sind relativ einfach zu messen und bei regelmäßiger Überprüfung kann der schleichende Prozess der Fundament-Schädigung über ein geändertes Schwingungsverhalten der Maschine erkannt werden. Hierbei ist allerdings zu beachten dass nicht immer ein defektes Fundament der Auslöser für Schwingungsprobleme sein muss. So können z.B. eine fehlerhafte Ausrichtung, defekte Lager oder Komponenten stärkere Schwingungen verursachen.  In einigen Fällen sind diese Probleme aber auch das Resultat eines defekten Fundamentes. Hier sollte als erstes eine genaue Ursachenforschung betrieben werden bevor evtl. unnötige und teure Maßnahmen nicht zum gewünschten Ergebnis führen. In diesem Fall zur Reduzierung der Schwingungen.

 

Einen ersten Eindruck bekommt man oft schon bei der Betrachtung des Fundamentes.

Wenn sich deutliche Risse zeigen bzw. schon Teile des Betons sichtbar lose sind, ein Ölfilm auf dem Beton steht, die Maschine durch die Schwingungen Flüssigkeiten zwischen Beton und Gehäuse herauspumpt oder sich die Ankerbolzen nicht mehr anziehen lassen, mitdrehen oder gar sichtbares Spiel haben, ist dringend eine zeitnahe Instandsetzung notwendig.

Ein weiterer Schritt könnte eine Schwingungsmessung sein, um zu prüfen, ob die Werte der Anlage  den gültigen Richtlinien entsprechen. Durch diese Schwingungsmessung  können u.U. auch Ausrichtfehler, Lagerprobleme wie mechanisches Spiel, Laufbahnschäden der Lager, Unwucht, Rotor - oder Stator-Probleme bei Elektromoren oder Unregelmäßigkeiten an Flügel- oder Schaufelrädern erkannt werden. 

 

Wenn sich bei den Untersuchungen herausstellt dass es das Fundament nicht in Ordnung ist, könnten folgende Maßnahmen eine Lösung sein:

Ausbohren von losen Ankerbolzen und einkleben neuer Anker um die Maschine wieder fest mit dem Betonfundament zu verbinden. Bei guter Zugänglichkeit muss  die Maschine dazu meist nicht demontiert werden. Hier wird eine Kernbohrung neben dem Gehäuse gesetzt, der alte Anker durchtrennt und ein neuer Anker eingesetzt. Dieser wird dann mit geeigneten Materialien neu vergossen und kann nach ca. 36 Std. mit dem entsprechenden Drehmoment angezogen werden. Hierbei ist beachten dass die Streckung des Bolzen ca. 70 % betragen sollte.

Bei losen Betonteilen die das Maschinengehäuse stützen, können diese mittels Stemmhammer entfernt werden. Bei großflächigen Defekten kann die Maschine mit hydraulischen Werkzeugen abgestützt werden. Auch hier kann in vielen Fällen auf eine Demontage des Gehäuses verzichtet werden. Beim anschließenden Verguss mit Epoxidharzen beträgt die Aushärtezeit auch in diesem Fall ca. 36 Std. in Abhängigkeit von den Umgebungstemperaturen. Durch die schwindungsfreie Aushärtung neuer Materialien und eine sehr gute Verbindung zwischen Beton und Stahl  können die entstehenden Schwingungen der Maschine wieder wie vorgesehen in den Betonblock eingeleitet werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Injektion von Epoxidharzen in vorhandene Risse oder Bereiche in denen sich die Betonschichten voneinander gelöst haben. In diesem Fall werden Hochdruckpacker gesetzt und flüssige Harze mit ca. 200 bar in den Betonklotz eingepresst. Dies führt zu einer erneuten Verbindung der Problembereiche und dadurch zu einem verbesserten Schwingungsverhalten der Anlage.  Zusätzlich können als Strukturverstärkung auch weitere Moniereisen in die Epoxidharze eingebracht werden. Als letzte Maßnahme sollten nach Abschluss der Arbeiten alle Betonflächen mit einer Beschichtung versehen werden um einen weiteren Öleintrag in das Fundament zu verhindern. Das Öl führt zu einer Auflösung der Betonstruktur, dies zu einer Herabsetzung der Festigkeit und dadurch zu erneuten Fundamentproblemen.

Bei Fragen zu den oben genannten Arbeiten rufen Sie uns gerne an. Wir bieten ihnen gerne eine Besichtigung ihres Fundamentes, Ursachenforschung und die Ausführung der Instandsetzungsarbeiten an.

 

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